Multizelluläres 3D-Mikrofluidikmodell zur Untersuchung von Metastasenmechanismen
Dezember 2013
IRCCS Istituto Ortopedico Galeazzi, Mailand, Italien(1)
Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, USA(2)
Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, USA(2)
Krebsmetastasen sind ein komplexes Phänomen, das mit der Ausbreitung von zirkulierenden Tumorzellen beginnt. Darüber hinaus scheinen bestimmte Tumorzellen spezifisch auf bestimmte Organe abzuzielen, so dass komplexe In-vitro-Modelle erforderlich sind, um die diesem Prozess zugrunde liegenden Mechanismen aufzuklären. Hier wird ein mikrofluidisches 3D-Modell verwendet, um die Wechselwirkungen zwischen humanen Endothelzellen, Osteozellen, die aus mesenchymalen Stammzellen aus dem Knochenmark differenziert wurden, und humanen Adenokarzinom-Krebszellen zu untersuchen und die transendotheliale Migration metastatischer Zellen in eine knochenähnliche Umgebung zu untersuchen. Die Anwesenheit von Knochenzellen führte zu einer Zunahme der Extravasation und der Migrationsdistanz von Krebszellen, was zur Bildung von Mikrometastasen führte. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass ein Rezeptor für Brustkrebszellen und ein vom Knochen abgesondertes Chemokin eine wichtige Rolle bei diesem Prozess spielen. Insgesamt schlagen die Forscher ein komplexes multizelluläres 3D-Mikrofluidikmodell vor, das zur Entschlüsselung der Metastasierungsmechanismen und der wichtigsten beteiligten Faktoren im menschlichen Kontext verwendet werden kann.
A microfluidic 3D in vitro model for specificity of breast cancer metastasis to bone
Matteo Moretti(1), Roger D Kamm(2)
Eingestellt am: 06.10.2021
[1] https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0142961213014038[2] https://data.jrc.ec.europa.eu/dataset/ffebe454-ed9a-47cf-8a33-8cf70c1b7d38




