Vorhersage der Resistenz oder Empfindlichkeit gegenüber onkolytischen Viren anhand des Genexpressionsprofils von Krebszellen
November 2016
Pusan National University, Yangsan, Südkorea(1)
SillaJen, Inc., Busan, Südkorea(2)
SillaJen, Inc., Busan, Südkorea(2)
Onkolytische Viren (OV) bewirken die Rückbildung von Tumoren durch selektive Replikation in und Lyse von Tumorzellen und Induktion einer systemischen Anti-Tumor-Immunität ohne Schädigung normaler Zellen. Pexa-Vec ist ein krebsspezifisches und mit einem Transgen versehenes onkolytisches und immuntherapeutisches Vaccinia-Virus. Bislang wurde Pexa-Vec in keiner Studie zur Behandlung hämatologischer Malignome eingesetzt. In der vorliegenden Studie untersuchten die Forscher die onkolytische Wirkung von Pexa-Vec in vitro gegen lymphoide und myeloide Krebszelllinien. Außerdem wurden Genexpressionsanalysen durchgeführt, um die möglichen prädiktiven Genveränderungen in Pexa-Vec-resistenten Zellen im Vergleich zu empfindlichen Zellen zu bestimmen. Interessanterweise erwiesen sich lymphoide bösartige Zellen als resistent gegen Pexa-Vec und wiesen hochregulierte Gene auf, die mit der Resistenz gegen eine onkolytische Virentherapie in Verbindung gebracht werden. Diese Daten liefern potenzielle Angriffspunkte für die Überwindung der Resistenz und deuten darauf hin, dass molekulare Tests bei der Auswahl von Patienten für weitere klinische Versuche mit Pexa-Vec nützlich sein könnten.
Gene expression profiling of hematologic malignant cell lines resistant to oncolytic virus treatment
Tae-Ho Hwang(1), Hyuk-Chan Kwon(2)
Eingestellt am: 19.09.2021
[1] https://www.oncotarget.com/article/13598/text/[2] https://data.jrc.ec.europa.eu/dataset/352f7dfd-05cf-434b-a96a-7e270dc76573




