Non Animal Testing Database
EnglischDeutsch

Expansion neuraler Vorläuferzellen zur Bildung dopaminerger Neuronen

2012
Karolinska Institute, Stockholm, Schweden
Die Parkinson-Krankheit ist durch einen fortschreitenden Verlust von dopaminergen Neuronen gekennzeichnet. Derzeit gibt es keine wirksamen Therapien, die den massiven Neuronenverlust unterbrechen oder wiederherstellen können, so dass neue Strategien erforderlich sind. Kürzlich wurde ein zelltherapeutischer Ansatz, der auf der Transplantation von fötalem Mittelhirngewebe beruht, als Proof-of-Concept an Patienten getestet. Allerdings ist das Zellmaterial sehr begrenzt. Hier wird eine neue Expansionsmethode für neurale Vorläuferzellen entwickelt, die im fötalen Gewebe des menschlichen ventralen Mittelhirns vorhanden sind, um große Mengen an dopaminergen Mittelhirnneuronen zu produzieren. Die Ergebnisse zeigen, dass die Herstellung von Neurosphären mit diesen Vorläuferzellen die Zahl der neuralen Vorläuferzellen mit der Fähigkeit zur Differenzierung in dopaminerge Mittelhirnneuronen stark erhöhen kann. Die Verwendung von Wnt5a induzierte die Differenzierung der expandierten neuralen Vorläuferzellen zu dopaminergen Neuronen, die "in vivo" Merkmale aufwiesen. Die endgültige Anzahl der dopaminergen Zellen in diesen Präparaten war 6-mal höher als im ursprünglichen Gewebe. Diese Studie stellt eine neue Methode dar, mit deren Hilfe große Mengen dopaminerger Zellen hergestellt werden können, wobei weniger fötales Gewebe benötigt wird, um die Entwicklung von Zellersatztherapien bei der Parkinson-Krankheit zu fördern.
Efficient expansion and dopaminergic differentiation of human fetal ventral midbrain neural stem cells by midbrain morphogens
Ernest Arenas
#861
Eingestellt am: 30.08.2021
Zurück zum Seitenanfang
Englisch Deutsch

Achtung: Internet Explorer

Der Internet Explorer von Microsoft versteht keine aktuellen Scriptsprachen mehr, die neueste Haupt-Version (Version 11) ist von 2013 und wird seit 2015 nicht mehr weiterentwickelt.

Verwenden Sie deshalb aktuelle Versionen von Browser wie bspw. Google Chrome, Mozilla Firefox oder Microsoft Edge, denn nur das garantiert Ihnen ausreichend Schutz vor Infektionen und eine korrekte Darstellung von Webseiten.