Entwicklung eines Verfahrens zum Nachweis von Amyloid-Beta bei der Alzheimer-Krankheit
Oktober 2014
Université Paris-Sud, Chatenay-Malabry, Frankreich
Der Nachweis und die Entschlüsselung verschiedener Amyloid-beta-Peptide ist entscheidend für die Entwicklung geeigneter Diagnoseinstrumente für die Alzheimer-Krankheit. Trotz der großen Fortschritte in den letzten Jahren ist es immer noch schwierig, den Ausbruch und die pathologische Entwicklung der Krankheit zu erkennen, ohne sich auf kognitive Tests zu verlassen. Hier werden zwei Polymere getestet, die in Glasmikrochips verwendet werden können, um verschiedene Amyloid-beta-Peptide, die durch Fluoreszenz nachgewiesen werden, zuverlässig zu trennen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Polymere Amyloid-Beta unterschiedlich gut adsorbieren. Das Polymer mit der geringsten Adsorption wurde in den Glasmikrochips als linear validiert, und es wurde festgestellt, dass die Nachweisgrenze bei etwa 200nM liegt. Das mit diesem Polymer beschichtete System ermöglichte die korrekte Bestimmung der verschiedenen Amyloid-beta-Peptide und könnte für den Nachweis dieser Peptide in menschlichen Liquorproben eingesetzt werden. In dieser Studie schlagen die Forscher also ein neues System vor, das sich zu einer vielversprechenden klinischen Anwendung entwickeln kann, um verschiedene Amyloid-beta-Peptide und ihre Konzentrationen nachzuweisen und sie als Biomarker für den Beginn und das Fortschreiten der Krankheit zu etablieren.
Neutral polymers as coatings for high resolution electrophoretic separation of Aβ peptides on glass microchips
Myriam Taverna
Eingestellt am: 26.08.2021
[1] https://pubs.rsc.org/en/content/articlelanding/2014/an/c4an01296h[2] https://data.jrc.ec.europa.eu/dataset/a8fd26ef-b113-47ab-92ba-fd2be449c7eb




