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Retinsäure-differenzierte Neuroblastomzellen für die Modellierung der Parkinson-Krankheit

November 2015
Mahidol University, Bangkok, Thailand
Die Parkinson-Krankheit ist eine neurodegenerative Erkrankung, die durch einen massiven Verlust von dopaminergen Neuronen gekennzeichnet ist. Trotz großer Anstrengungen gibt es bisher kein wirksames Heilmittel. Eines der größten Probleme ist der Mangel an menschlichen In-vitro-Modellen, die für mechanistische Studien der Krankheit und für die Erprobung von Medikamenten verwendet werden können. Eine menschliche Neuroblastom-Zelllinie wurde als dopaminerges Neuronenmodell für die Parkinson-Krankheit verwendet. Hier wird diese menschliche Neuroblastom-Zelllinie unter undifferenzierten und mit Retinsäure differenzierten Bedingungen durch eine trasnkriptomische Analyse der Apoptose nach Behandlung mit MPP+ und der Expression von Tyrosinhydroxylase verglichen. Immunbasierte Techniken zeigten, dass die Tyrosin-Hydroxylase-Konzentrationen in undifferenzierten und differenzierten Zellen eine unterschiedliche Dynamik aufweisen, wobei die Tyrosin-Hydroxylase mit dem neuritischen Wachstum progressiv ansteigt. Außerdem war die MPP+-Konzentration, die Zytotoxizität auslöst, in beiden Gruppen unterschiedlich und in differenzierten Zellen doppelt so hoch. Eine niedrig dosierte MPP+-Behandlung erhöhte die Expression von Apoptose-bezogenen Markern in undifferenzierten Zellen, während sie in der differenzierten Gruppe nicht signifikant war. In dieser Studie werden mit Retinsäure differenzierte menschliche Neurobalstomzellen als zugängliches und einfach zu verwendendes In-vitro-Modell für Parkinson vorgeschlagen, um pathologische Mechanismen zu untersuchen und Medikamente zu testen.
Differential expression of tyrosine hydroxylase protein and apoptosis-related genes in differentiated and undifferentiated SH-SY5Y neuroblastoma cells treated with MPP+
Permphan Dharmasaroja
#878
Eingestellt am: 03.09.2021
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